Dienstag

Feuer und Feder – Kathy MacMillan

Feuer und Feder 

Kathy MacMillan
Seitenzahl: 496
Preis: 18,95 € [D]
ISBN: 978-3-407-74796-9 
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Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten. (Quelle: BELTZ)
Das Cover von Feuer und Feder gefällt mir wirklich sehr gut. Eines der Hauptthemen des Buches ist nun Mal die Schrift (der Götter) und das wird wunderbar in diesem Design verarbeitet. Das Brennen der Feder zeigt auch sehr treffend, dass das Bestehenbleiben der Schrift in ihrer jetzigen Form irgendwie in Gefahr ist und revolutionäre Zeiten kommen werden. Aus dem Cover kann man zwar weder Handlungsort, noch sonstige Details schließen, dafür gibt es aber ja den Klappentext.
Raisa wurde schon als Kind aus ihrer Heimat, einer Fernen Insel nach Qilara verschleppt. Dort lebt sie jedoch nicht nur als Sklavin, sondern auch der wichtigste Bestandteil ihrer Heimatkultur ist ihr verboten: Das erlernen und verwenden von Schrift. Das Schreiben und Lesen ist Priestern, sowie der Königsfamilie und den Göttern vorbehalten. Durch einen zufälligen Fehltritt und eine riesen Portion Glück wird sie jedoch zur Tutorin ernannt. Diese sind für die Ausbildung der Königsfamilie verantwortlich und dürfen deshalb die kniffligen Schriftzeichen erlernen, jedoch nicht außerhalb der Palastmauern benutzen. Bei ihrer Ausbildung lernt sie den charmanten Kronprinzen Mati kennen und schon bald verstehen sich die beiden besser als es eigentlich erlaubt ist. Doch das ist nicht ihr einziges Problem. Viele der Menschen, die genau wie Raisa verschleppt und verkauft wurden planen eine Rebellion, die zwar gutes im Sinn hat, deren Auswirkungen aber nicht immer nur positiv sind... 
Es war mein ersten Buch von Kathy MayMillan und ich habe vollkommen ohne Erwartungen begonnen zu lesen. Schon sehr schnell habe ich bemerkt, dass das Buch eindeutig in eine etwas andere und neue Richtung begibt, als die große Masse der Jugendbücher, was mich positiv überrascht hat. MacMillan hat eine ganz neue Götterwelt (zumindest war sie mir nicht bekannt) aufgebaut und dazu auch noch ein fremdes Königreich, sowie seine Konflikte. Das ist bei einem Einzelband in der Jugendliteratur echt selten geworden und hat mir sehr gut gefallen.
Protagonistin Raisa war sehr gut ausgearbeitet und nicht nur schwarz oder weiß. Manchmal konnte ich richtig mit ihr mitfühlen, andere Male hat sie mich einfach nur auf die Palme gebracht (wenn sie nur mit Mati rumgeschnackselt hat...). Apropos Mati: Er war wirklich ein toller Charakter, der das ganze Buch noch um einiges schöner gemacht hat, weil er einfach von Grund auf gut war und für alle nur das Beste wollte. Natürlich hat ihm das aber nicht immer gut getan.
Super interessant für mich waren auch die neu erfundenen Sprachen und Schriften und ihre Benutzung. Da ist man erstmal erleichtert, dass wir nur 26 Buchstaben und Umlaute haben und das alles soweit irgendwie ganz logisch ist. Deshalb hätte ich mir auch gewünscht, dass ab und zu eines der Zeichen einmal im Buch gezeigt worden wäre, weil ganz ehrlich, das hat alles meine Vorstellungskraft etwas übertroffen.
Ebenso hätte ich mir gewünscht, dass das ganze Königreich und seine Beschaffenheit etwas mehr thematisiert worden wären. So kamen am Ende und Finale des Buches einige Dinge zusammen, die für mich wie aus dem Nichts erschienen sind und die in meinen Augen eine Erklärung oder Einführung gebraucht hätte.
Nichtsdestotrotz gebe ich 4 von 5 Sternen und kann das Buch nur jedem Empfehlen, der nach einem besonderen Juwel in der Jugendbuchabteilung sucht.

An dieser Stellen vielen Dank an Gulliver für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Sonntag

Der Blackthorne Code - Die schwarze Gefahr – Kevin Sands

Der Blackthorn Code
Die schwarze Gefahr

Kevin Sands
Seitenzahl: 448
Preis: 16,95 €[D]
ISBN: 978-3-423-76166-6
Verlag: dtv
»Christopher, ich habe einen Schatz für dich versteckt. Unter unserem Dach. Lies dies sorgfältig. Erkenne das Geheimnis. Es liegt in meiner Liebe zu dir verborgen.« 

 Das ist die letzte Botschaft, die Benedict Blackthorn hinterlassen hat. Doch Christopher weiß nicht, wie er dieses Geheimnis seines Meisters lösen soll. Obwohl ihm ein Schatz jetzt sehr gelegen käme. Er hat kaum noch Geld, keinen neuen Meister in Aussicht und darf den Laden nicht allein betreiben. Und es droht eine neue Gefahr. Die Pest hat ihren Weg nach London gefunden und mit ihr skrupellose Quacksalber, die mit der Furcht der Menschen Geschäfte machen. Die panische Stimmung wird noch weiter angeheizt durch einen geheimnisvollen Propheten, der genau vorhersagen kann, wo der schwarze Tod als nächstes zuschlägt. Auf der Jagd nach der Wahrheit geraten Christopher und sein bester Freund Tom mitten in das Herz einer dunklen Verschwörung. Als wäre das nicht schon schlimm genug, erhält Christopher eine Prophezeiung: Jemand, den du liebst, wird sterben … (Quelle: dtv)
Obwohl das Cover vielleicht nicht wahnsinnig besonders sein mag gefällt es mir sehr gut. Die verwendeten Symbole und Zeichen passen perfekt zur Geschichte und auch mit dem Cover des Vorgängers ergänzt dieser Band sich perfekt. Die Dargestellte Szene von Christopher im Reagenzglas passt in meinen Augen perfekt zur Geschichte, denn er bringt nicht nur einmal Licht ins Dunkel.
Christopher und Tom halten sich in "Blackthorn" mehr schlecht als recht über Wasser. Mittlerweile sind sie nämlich nicht nur "Meister-los", sondern es ist außerdem die Pest in London ausgebrochen und die ganze Stadt lebt in Panik. Ein von den Bürgern ernannter Prophet scheint jedoch Licht ins Dunkel der Epidemie zu bringen. Christopher ist dem aber skeptisch gegenüber und als in seiner Apotheke eingebrochen wird und ein schleierhafter Mann angeblich ein Mittel gegen die Pest kennt findet er sich auf einmal mitten in düsteren Machenschaften wieder. Doch gelingt es ihm hinter die Fassade derer zu Blicken, die die miserabel Lage der Stadt ausnutzen?
Die Blackthorn-Reihe ist in meinen Augen einfach total "underrated"!
Spannung, Witz und eine ausgefuchste Geschichte konnte dieser Band, genau wie der Erste liefern.
Der Schreibstil war mindestens genauso gut wie beim Vorgänger, wenn nicht sogar nach fesselnder.
Protagonist Christopher ist einem noch mehr ans Herz gewachsen, aber auch neue und alte Nebencharaktere hat Kevin Sands so toll erschaffen und beschrieben, dass man sie unbedingt im nächsten Band (den gibt es doch hoffentlich?!) wiedersehen. 
In Sachen Pott und Storyline konnte dieses Buch mich sogar noch mehr begeistern, als der Einstiegsband. Man hat nämlich nicht nur super viel über die Zeit der Pest und das historische London gelernt, sondern wird auch mit spannenden Intrigen, sowie spannenden Bezügen zu Band eins gefesselt. Mir persönlich gefällt an der Blackthorn-Reihe auch besonders, dass man so viel über die Arbeit von mittelalterlichen Apothekern und geheimen Codes und Zeichen erfährt. Das findet man besonders in der Jugendliteratur nur selten.
Ich glaube man merkt schon beim Lesen der Rezension, dass mich "Die schwarze Gefahr" vollkommen überzeugen konnte. Ich lade nur jeden ein sich auf diese spannende Reise ins historische London einzulassen. 
Ich gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen.
An dieser Stelle in großes Dankeschön an den dtv Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Mittwoch

Coldworth City – Mona Kasten




Coldworth City

Mona Kasten
Seitenzahl: 320
Preis: 12,99 € [D]
ISBN: 978-3-426-52041-3
Verlag: Droemer Knaur
Vor drei Jahren täuschte Raven ihren Tod vor, um der skrupellosen Forschungsorganisation AID zu entkommen. Seitdem ist sie auf der Flucht, denn Raven ist eine Mutantin, die über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt, und AID würde alles tun, um sie wieder in ihre Gewalt zu bringen. Seit ihrer Flucht lebt Raven unerkannt in Coldworth City – bis der verschlossene Wade auftaucht und ihr anbietet, sie im Umgang mit ihren Fähigkeiten zu unterrichten. Damit ist die Zeit des Versteckens vorüber, denn schon bald sehen sich Raven und Wade einer Verschwörung gegenüber, die nicht nur das Ende der Mutanten bedeuten, sondern auch die ganze Welt ins Chaos stürzen kann. (Quelle: monakasten.de)
Bis jetzt haben mir die Cover aller Bücher von Mona sehr gut gefallen und ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht. Ich liebe das Blau und Schwarz und auch das Frauen Gesicht auf dem Cover gefällt mir gut und es kommt sogar meinen Vorstellungen der Protagonistin ziemlich ähnlich. Für mich hat es nur irgendwie den Charakter eines Buchreihen-Cover, weswegen ich auch bis zum Ende geglaubt habe es wäre eine Reihe. Als mich dann die liebe Emily aufgeklärt hat, dass dem nicht so wäre war ich schon erstmal ziemlich enttäuscht.

Raven und Knox sind ständig auf der Flucht. Das sie schon so "lange" an einem Ort sind ist ungewöhnlich, ja es hat sich sogar schon so etwas wie ein Alltag entwickelt. Die zwei haben jedoch nichts verbrochen. Raven ist eine Mutantin, um genau zu sein eine der ganz seltenen Sorte, eine Psi. Das ist auch der Grund, warum die zwielichtige Forschungsorganisation AID sie so unbedingt zurück haben will. In Coldoworth City, wo sie momentan Unterschlupf findet versucht sie durch ihre besonderen Kräfte gutes zu verbreiten und auf einer ihrer Missionen trifft sie auf Wade, der ihr Leben in mehr als einer Hinsicht verändern wird und ihr vielleicht sogar im Kampf gegen die AID helfen kann. Diese scheint nämlich noch schlimmer zu sein, als anfangs gedacht.
Vor dem Lesen habe ich mich gar nicht so genau über das Buch informiert. Ich wusste, dass ein neues Buch von Mona erscheint und musste es einfach lesen. Die Richtung, die dieser Band dann eingeschlagen hat hat mich positiv überrascht. Ich habe bereits einige andere Rezensionen zu diesem Buch gelesen und viele verglichen es mit klassischen Superheldengeschichten. Ich muss zugeben nie eine von denen gelesen zu haben, dieses Buch konnte mich aber wirklich überzeugen.
Raven war eine tolle Protagonistin, stark und eigenständig, aber mit dem Herz am richtigen Fleck. Die Entwicklung die sie im Laufe der Geschichte durch gemacht hat war einfach fantastisch.
Ihr männlicher Mitprotagonist Wade hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Etwas mysteriös und verschlossen, aber auch er hat sie innerhalb des Buches stark gewandelt.
Die Idee der Mutanten ist zwar in der Literatur nichts neues, wurde aber von der Autorin wunderbar frisch und lebendig verwendet. Mir hat es gut gefallen wie unterschiedlich die Betroffenen mit ihrer Gabe auseinandersetzen und wie unterschiedlich, aber passend sie je nach Person waren. Auch das Element der skrupellosen Forschungsorganisation ist kein noch nie da gewesenes, als sich deren wahre Ziele jedoch am Ende rausstellten war ich schon etwas überrascht. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch hier, aber sehr passend zum Genre und zum Buch nimmt diese niemals überhand, sondern gibt der Geschichte einfach ein paar zusätzlich schöne Momente.
Als ich das Buch beendet hatte war ich sofort bereit für Teil zwei, musste dann aber leider wie oben bereits erwähnt feststellen, dass es dazu nie kommen wird. 
Das ist jedoch auch mein größter "Kritikpunkt" und ich kann nicht anderes, als diesem Buch 5 von 5 Sternen zu geben.
#MonaYouRock
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Droemer Knaur Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

P.S. I still love you – Jenny Han

P.S. I still love you

Jenny Han
Spieldauer: 460 Minuten
Preis: 19,99€ [D]
ISBN: 978-3-8371-3808-5
Verlag: cbj audio 
Die 16-jährige Lara Jean hält ihre Gefühle gerne unter Verschluss, doch dem Charme des gut aussehenden Peter kann sie schließlich nicht widerstehen: Die beiden werden bei der Skifreizeit der Schule ein Paar. Dass sie bei einem Kuss im Whirlpool gefilmt werden: peinlich. Dass das Video plötzlich in der ganzen Schule kursiert: ein Desaster. Doch dass sich ausgerechnet jetzt ihr ehemaliger Schwarm John wieder meldet, macht die Liebeswirren perfekt! Kann man eigentlich in zwei Jungen gleichzeitig verliebt sein? 
 Mit viel Gefühl gelesen von Leonie Landa. (Quelle: cbj audio)
Die Cover der Reihe sind einfach ein wahrer Mädchentraum. So verspielt und irgendwie "verliebt". Auch passen sie perfekt zur Protagonistin Lara Jean. Ach, ich bin einfach froh, dass diese tollen Cover größtenteils von den englischen Büchern übernommen wurden. Auch ans Hörbuchvormat wurden sie super angepasst und ich muss sagen ich liebe sie.
Lara Jean ist endlich glücklich mit Peter. Es ist zwar super komisch jetzt so eine richtige Beziehung zu führen, nachdem sie erst so getan haben als ob, aber eigentlich läuft es doch ganz gut. Wäre da nicht ihre ehemals beste Freundin und dieses blöde Video, das in der Schule rum geht. Irgendwie kommt es Lara bei all dem so vor, als könnte sie immer weniger auf Peter bauen. Als dann ihr alter Schwarm John wieder in ihr Leben tritt scheint ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt zu sein.
Ich war wirklich sehr gespannt auf dieses Hörbuch, da mich Teil eins total begeistern konnte (klick). Dass ich es gehört habe ist jedoch schon eine Weile her und als ich nun den zweiten Teil begonnen habe brauchte ich etwas um wieder in die Geschichte zu kommen. Einmal drin war ich jedoch wieder total angetan von Lara Jean und den Geschichten ihres Lebens. Jenny Han schafft es die Geschichte eines Mädchen zu erzählen, in die man sich so gut hineinversetzen kann und hat eine Protagonistin geschaffen die total süß und naive ist, aber wenn es darauf ankommt auch Feuer im Hintern hat. Ihr Leben passt dabei irgendwie perfekt zu ihr. Irgendwie scheint es wie durch eine rosa-rote Brille, doch es ist eben alles am Ende nicht so perfekt wie gedacht. Irgendwie fällt es mir wahnsinnig schwer meine Gefühle zu der Geschichte zum Ausdruck zu bringen, aber eins bleibt noch zu sagen: Ich liebe die Dinge und Szenarien, die sich Jenny Han ausdenkt um die Geschichte wieder spannend wird und so manchmal wünsche ich mir, dass das ein oder andere auch mal in meinem Leben passieren würde.
Leonie Landa ist dabei für mich einfach die perfekte Sprecherin. Mit ihrer mädchenhaften Stimme folgt man ihr gerne und es kommt einem vor, als würde Lara Jean selber erzählen.
Das Einzige, was mich nicht ganz überzeugen konnte war die finale Wendung, welche mir irgendwie viel zu überstürzt und nich nachvollziehbar geschah. Deshalb gebe ich "nur" vier von fünf Sternen.
Trotzdem kann ich jedem dieses Hörbuch empfehlen!

An dieser stelle ein großes Dankeschön an cbj audio für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Dienstag

Ein ganzes halbes Jahr...

Schon seit einiger Zeit (15. Juli) bin ich wieder in Deutschland und es wird langsam Zeit, vom Rest meines Aufenthaltes, nach dem Zwischenbericht (klick) zu berichten. Wie in jenem Post bereits berichtet, wechselte ich im Februar meine Gastfamilie und habe von da in im schönen Surbiton bei Kingston upon Thames gelebt, welches noch im Großraum London liegt. Aber jetzt lasse ich genau wie das letzte Mal wieder die Bilder für sich sprechen.

Ich glaube dieses Bild ist bereits am zweiten Wochenende bei meiner neuen Familie entstanden, als es gemeinsam ins Lego-Land ging.
Einer der schönsten Orte: Hampton Court Palace
Ohhh und Oxford!
Oder warte, ist das Cambridge?
Hier auf jeden Fall mit Lisanne, Teresa, Alessa und Lena in Oxford beim Tretbootfahren.
#shawny

Als meine Eltern da waren, ging es dann unter anderem nach Stonehenge, Salisbury und Bournemouth.

Nachdem meine Eltern dann weg waren, habe ich mich direkt mit der lieben Jenny (klick) in London getroffen.
Ach war das schön. #starbuckstyp
Dann stand Ostern vor der Tür und meine Gastfamilie hat Besuch bekommen von den Großeltern und der Schwester mit Tochter.
Ellie und Mila haben sich am Ende (nach ganzen zwei Wochen) gestritten wie echte Geschwister.

Zusammen ging es dann immer in den Park, die "Kew Gardens", auf eine Bootsfahrt zum Hampton Court Palace und vieles mehr.
Aber auch London und meine Mädels kamen in der Zeit nicht zu kurz.
Ob mit Mona, Carina und Lena in der Tower Bridge, oder mit Magda im Hard Rock Cafe. Wir haben schon viel gesehen.
Und ab und zu brauchten wir alle mal einen Mädelsabend mit Jenga, Ralph, Süßkartoffelpommes und schlechten Witzen. 
Ein ganz toller Ausflug war auch der mit Louisa zum Hever Castle. Mitten im Nirgendwo.
Stimmt's Louisa? Nächster Stopp: Venedig!
Obwohl ich schon beim Tripp mit meinen Eltern in Bath war, habe ich mich mit Nane, Celine und Wiebke in den Bus gesetzt und die schöne Stadt erneut erkundet. Ach, einfach ein richtig schönes Städtchen.
Aber man musste gar nicht so weit fahren, um tolle Orte zu entdecken. Direkt bei uns in der Nähe haben Louisa und ich das Ham House besichtigt und wissen jetzt alles über die Gärten und die suuuuper tollen Schränke. :D
Aber bei den ganzen Unternehmungen brauchte es manchmal auch einfach nur entspannte Katzen-Tage! Hier beide Male mit Freddy, aber Achilles war mindestens genau so süß.
Ein besonders toller Tag war auch der von den AuPair-Organisationen geplante Ausflug nach Greenwich. Mit meiner fast vollständigen Mädelsgruppe aus Tunbridge Wells hatte ich einen wundervollen Tag rund um den Nullmeridian.
Ach und eine Sache, die ich auch ganz besonders vermisse: Das Meer!
Hier die Bilder sind von einem ganz tollen Tagestripp nach Eastbourne mit Louisa und Ellen.

Einen ganz tollen Tag in London hatte ich mit Magda und Mona. Picknick bei Primrose Hill, spazieren durch den Richmond Park, was will man mehr.
Aber nicht nur meine Zeit als AuPair neigte sich dem Ende zu, auch das Schuljahr meiner Gastkinder war fast vorbei und diese Bilder sind beim Frühstück am letzten Schultag entstanden.
Ein ganz persönliches Highlight meines Aufenthaltes war "Trooping the colour".
Mit Louisa stand ich ab acht Uhr morgens in der prallen Sonne und wir haben unseren Tod schon kommen sehen, doch es hat sich gelohnt. Die Show der Guards war etwas ganz Besonderes und wir haben die Queen und den größten Teil der Königsfamilie gesehen.

Mein letztes ganzes Wochenende habe ich mit den Mädels im Kletterwald verbracht. Es war einer der schönsten Tage und keiner kann bessere Picknicks als wir.
Außerdem (glaube ich, vielleicht war's auch wann anders) waren meine Gastfamilie und ich noch ein letztes Mal im Hampton Court Palace. Insgesamt waren es glaube ich mindestens fünf Mal.
Meine letzte Woche in England hatte ich frei, da Ellie und Finn mit ihrem Vater im Urlaub waren. Die Zeit habe ich genutzt, um durch England und Schottland zu reisen. Es wird aber nochmal einen extra Post zu größeren Reisen und Besuchen geben.

Und dann stand auch schon die Verabschiedung an...
An meinem letzen Abend ging es zusammen in ein deutsches Restaurant (das Essen war echt gut!)
Der Abend war einfach richtig schön und Tränen flossen erst am nächsten Tag am Flughafen.
Wenn ich jetzt so auf mein halbes Jahr zurückblicke, war es einfach toll. Ich bin so dankbar für meine tolle Gastfamilie, aber auch besonders für meine tollen Mädels, die ich kennengelernt habe. Ohne euch wäre es nur halb so schön gewesen und es hätte eindeutig etwas gefehlt.

Wenn ihr also überlegen solltet, als AuPair ins Ausland zu gehen, kann ich es euch nur empfehlen. Solltet ihr euch unwohl fühlen, versucht Familie zu wechseln und sollte das alles nichts bringen, macht das auch nichts. Geht einfach wieder nach Hause. Ihr werdet trotzdem um so viele Erfahrungen reicher sein!
In diesem Sinne bis ganz bald,