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Der letzte erste Blick – Bianca Iosivoni


Der letzte erste Blick 

Bianca Iosivoni 
Seitenzahl: 436 Seiten
Preis: 10,00 € [D]
ISBN: 978-3-7363-0412-3 
Verlag: LYX
Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn – sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ...
(Quelle: LYX)
Allgemein gefallen mir die Cover der beim Lyx-Verlag erschienen Bücher sehr häufig und auch dieses ist keine Ausnahme. Man sieht sofort um welches Genre (New Adult) es geht, doch im Vergleich zu anderen Bücher dieser Art ist das Cover nicht übertrieben kitschig oder zwanghaft erotisch. Auch das schlichte weiß mit türkis gefällt mir gut und insgesamt finde ich die ganze Gestaltung sehr erfrischend.
Sie soll sich mit einem Jungen ihr Wohnheimzimmer teilen?! 
Als Emery nach West Virginia kommt kann sie es nicht glauben. Als wäre es nicht schon genug, dass sie um ihrer Vergangenheit zu entfliehen soweit weg von zu Zuhause anfängt zu studieren drückt ihr das Schicksal noch eins rein. Doch obwohl sie mehr als ein Problem mit ihrem Mitbewohner hat, lernt sie auch ihn seinen besten Freund und seines Freundeskreis kennen, die sie aufnehmen, wie sie es gar nicht gewohnt ist. Als sie sich endlich in Sicherheit wiegt geht jedoch alles viel zu schnell. Emerys Vergangenheit hat sie erneut eingeholt und dann hat sie auch noch der Junge, für den sie endlich mal wieder mehr empfunden hat schwer hintergangen. Auf einmal droht alles, was sie sich so mühsam erkämpft hat wieder auseinander zu brechen...
Von allen Seiten habe ich gehört, dass ich dieses Buch UNBEDINGT lesen muss und ja, dadurch bin ich schon echt mit hohen Erwartungen an diesen hübschen Schmöker ran gegangen.
Emery war mir dabei zwar auf jeden Fall eine sympathische Protagonistin (wir teilen hier und da das Aggressionsproblem :D), jedoch muss ich ganz ehrlich sagen, dass mir die grün/pink lackierten Nägel, die linken Haarspitzen und ihr gesamtes Auftreten irgendwie too much waren. So rein aus persönlicher Erfahrung gesprochen habe ich irgendwie noch nie einen Kerl getroffen, der da voll drauf steht, aber im Buch fanden sie ja irgendwie alle heiß... naja.
Männlicher Protagonistin Dylan mochte ich hingegen durch die Bank hinweg. Einfach mal wieder ein richtig schöner New-Adult-Traumboy ohne die klischeehafte Bad-Boy-Seite.
Im großen und ganzen hatte die Geschichte auf jeden Fall wunderbar erfrischende Elemente. Ich mochte die Streiche, den gemeinsamen Trip und die vielen einzigartigen Ideen der Autorin wirklich sehr. Ab einem gewissen Punkt war das Buch mir dann leider doch ein bisschen zu Klischee und ein bisschen zu naive. Das mag aber auch wirklich meine ganz persönliche Meinung sein, weil ich habe da zu dem Buch auch schon ganz anderes gehört.
Alles in allem gebe ich den etwas mehr als 400 Seiten 4 von 5 Sternen, da mir das Lesen wirklich viel Freude bereitet hat, kleine Punkte in meinen Augen aber noch verbesserungswürdig waren.
Wer jedoch ein Fan von New-Adult-Büchern ist sollte dieses hier auf jeden Fall einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Ich hoffe euch hat diese Rezension gefallen.
Bis ganz bald!

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